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Letzte Woche hat Berlin nachhaltige Mode wearable gemacht. Für den großen Auftritt der Sustainability wurden in der Hauptstadt während der Fashion Week extra der Green Showroom und die Ethical Fashion Show ins Leben gerufen und somit zwei Ausstellungen auf die Beine gestellt, die ausschließlich ethisch produzierte Mode ins Blitzlicht rücken. Ein Meilenstein, den viele diskutieren, aber nicht gehen, geschweige denn über den Laufsteg tragen wollen. Immerhin soll Mode in erster Linie schön verpacken.

Die nachhaltige Geschichte der Produktverpackung hat nicht erst letzte Woche begonnen, sollte jedoch stets von konstruktivem Input profitieren, um sich weiterzuentwickeln. So bekommt sie im MaximiliansForum in München ab heute eine tolle Bühne. Kaleidoskopisch präsentiert die Ausstellung REPACK, die von Anna-Cathérine Koch und Arwed Guderian konzipiert wurde, aktuelle Ansätze des Verpackungsdesigns im Dialog mit tradierten Formen und Typologien. Dabei treffen nachhaltige Designklassiker auf moderne technische Verpackungsmöglichkeiten und geben hoffentlich Inspiration für die Zukunft, denn das Thema Nachhaltigkeit hat eine vielversprechende Fortsetzung verdient.

Es empfiehlt sich also zu auserwählten Terminen und während der MCBW (Munich Creative Business Week) unbedingt folgendes Programm:

28.01.2016, 19 Uhr ERÖFFNUNG
09.02.2016, 19 Uhr Rundgang mit den Kurator_innen
23.02.2016., 19 Uhr Talk No.1 – Im Gespräch mit Prof. Dr. René Spitz (RFH Köln/Designtheorie, Internationales Design und Kommunikation)
25.02.2016, 19 Uhr Talk No.2 – Was bedeutet Nachhaltigkeit in der Praxis? Im Gespräch mit Lars Schepp, Gründer aus München und Speisen von Gourmistas

Neben den üblichen Anforderungen einer Verpackung geben die Talks Aufschluss über sozioökonomische Aspekte, darunter auch aufstrebende Themen wie Sharing, Open-Source oder Cradle-to-Cradle.

Wer heute Abend den Showbeginn verpasst, kann hier und jetzt einen kleine Preview der Ausstellung genießen.

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Tom Dixon hat für Lacoste nicht nur zwei Verpackungsytpen gegenübergestellt, sondern für diese Diskussion mit "Eco Polo, Techno Polo" ein ikonisches Zeichen entwickelt.

WEB SIGG CharlotteBavereal FotoECALNicolasGenta

"Salad box" ist eine Lunchbox für Salat. Der Deckel enthält ein Gel, das für Kühlung sorgt, zusätzlich Fächer für ein Dressingnäpfchen sowie Gabel und Messer.WEB OttoPappsessel PeterRaacke Pulpo 1968 FotoPulpo
Peter Raackes Konzept der kurzlebigen Möbel ist aktueller denn je. Ständiger Wohnraumwechsel in Großstädten und kleinere Wohnflächen machen dieses pionierhafte Konzept der 68er zu einem nachhaltigen Designklassiker aus ressourcenschonendem und wiederverwertbarem Karton.

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WEBLabtopVerpackungChromebook11 GoogleHewlettPackard Uneka 2013 AusstellungREPACK FotoArwedGuderian DOUBLE

Eine unkonventionelle und einfache Lösung 15 Liter Wasser zu transportieren. Der Schnitt aus einem Teil passt sich dem Wasser an. / Für das Chromebook 11 von Google haben Uneka einen Produktionsprozess entwickelt, der die Entstehung einer angenehmen Haptik und homogenen Oberfläche aus ineinandergreifenden Schichten aus Bambus- und Zuckerzellstoff ermöglicht.

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Der Henkelmann diente vor allem den Bergmännern in den 1960er Jahren als Behälter, um ihr vorgekochtes Essen zum Arbeitsplatz zu transportieren. Henkeltöpfe gehören auch zur Ausrüstung von Soldaten.

 

INFOS IM ÜBERBLICK

ERÖFFNUNG / 28.01.2016, 19 Uhr
AUSSTELLUNG / 29.01. – 01.03.2016
ADRESSE / Unterführung Maximilianstrasse, Altstadtring, 0538 München
ÖFFNUNGSZEITEN / 24 Stunden einsehbar, geöffnet zu den Veranstaltungen

Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei.
Die Unterführung ist nicht barrierefrei zugänglich.

REPACK ist eine Ausstellung von Anna-Cathérine Koch (Kunstwissenschaftlerin) und Arwed Guderian (Office for Design).